Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Pressemeldung

26. November 2014

"Internationale Tage gegen Gewalt an Frauen"
Großes Interesse an der Auftaktveranstaltung

Mödling, 26. November 2014 – Zur Auftaktveranstaltung am 25.11. kamen rund 110 Gäste aus Kunst und Kultur, Gemeinde, Landes- und Bundespolitik, Wissenschaft, regionalen Opferschutzeinrichtungen sowie am Thema Interessierte, in die Mödlinger Stadtgalerie.

In Ihrer Eröffnungsrede betonten Frau Cinatl vom Verein Kassandra und Herr Vizebürgermeister Wannenmacher die Wichtigkeit der regionalen Hilfestellung für Opfer von Gewalt, die seit 26 Jahren auch von der Frauen- und Familienberatungsstelle Kassandra geleistet wird.

Da Gewalt gegen Frauen und Kinder, trotz ausgezeichneter Gewaltschutzgesetze kein Ende findet, wurde in einer prominent besetzten Podiumsdiskussion (Ines Stilling, BM für Bildung und Frauen, Maurice Androsch, Landesrat für Gesundheit & soziale Verwaltung, Erich Lehner, Männer- & Geschlechterforscher, Verena Schwendemann, Stadträtin, Silvia Drechsler, GRätin & Vorsitzende des Frauenbeirates, Moderation: Anneliese Erdemgil-Brandstätter) den strukturellen Ursachen nachgegangen.

Die Ergebnisse der Diskussion zeigen, dass die Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft nicht erreicht ist.
Die aufrechte Benachteiligung am Arbeitsmarkt, die Wichtigkeit der ökonomischen Unabhängigkeit, eine selbstverständliche Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit waren ebenso Thema, wie eine dringend notwendige Änderung eines teils noch immer vorhandenen männlichen Rollenbildes, das mit Konkurrenz und Wettbewerb, Machterhalt und Ausübung von Gewalt verknüpft ist.

Eingang in die Diskussion fanden aber auch die Tabuthemen, dass Männer in einem hohen Ausmaß Gewalt von Männern erleiden und dass sich Frauen die Kultur des Umgangs mit anderen Frauen in’s Blickfeld nehmen müssen.

Fazit: Macht- und Herrschaftsverhältnisse müssen öffentlich diskutiert werden, da sie das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ebenso berühren, wie die Situation von Menschen anderer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Behinderung usf.

Die anschließende Eröffnung der eindrucksvollen Benefiz-Kunstausstellung "Worldwide Women: Life Trough Her Eyes", wurde von Margaret Carter und dem "Sudan Kush Quartett" begleitet.

Folgende international anerkannte Künstlerinnen, die teils auch anwesend sein konnten, stellen ihre kaufbaren Werke bis 9.12.14 aus: Kolumbien: Judith Amèrica Valencia; Österreich-Slowakei-Uganda: Silvia Huss, Sasa Makarovà, Grace Latigo; Griechenland: Dominique Doujenis; Deutschland: Anne Schmees; Südafrika: Cindy du-Pont.

Ein Teil des Verkaufserlöses unterstützt die Arbeit der Frauen- und Familienberatungsstelle Kassandra.

Foto: Von links stehend: Roland Bartl (Witwer von Anne Schmees, die 2013 verstarb. Ihre künstlerischen Arbeiten sind ausstellt), Anneliese Erdemgil-Brandstätter 
	  (Verein Kassandra), Doris Pikisch (Stadtgalerie Mödling), Silvia Drechsler (Gemeinderätin, SPÖ), Gerhard Wannenmacher (Vizebürgermeister, Grüne), Verena Schwendemann 
	  (Stadträtin, ÖVP), Maurice Androsch (Landesrat, SPÖ), Silvia Huss (ausstellende Künstlerin/Österreich) Laurin Schmees (Sohn von Anne Schmees).
		Vorne von links: Elisabeth Cinatl (Verein Kassandra), Dominique Doujenis (ausstellende Künstlerin/Griechenland), Margaret Carter (Initiatorin der Ausstellung Worldwide 
		Women: Life Trough Her Eyes)

Von links stehend: Roland Bartl (Witwer von Anne Schmees, die 2013 verstarb. Ihre künstlerischen Arbeiten sind ausstellt), Anneliese Erdemgil-Brandstätter (Verein Kassandra), Doris Pikisch (Stadtgalerie Mödling), Silvia Drechsler (Gemeinderätin, SPÖ), Gerhard Wannenmacher (Vizebürgermeister, Grüne), Verena Schwendemann (Stadträtin, ÖVP), Maurice Androsch (Landesrat, SPÖ), Silvia Huss (ausstellende Künstlerin/Österreich) Laurin Schmees (Sohn von Anne Schmees).
Vorne von links: Elisabeth Cinatl (Verein Kassandra), Dominique Doujenis (ausstellende Künstlerin/Griechenland), Margaret Carter (Initiatorin der Ausstellung Worldwide Women: Life Trough Her Eyes)
Fotorechte: Mag.a Simone Kraft

In Fortführung der Veranstaltungsreihe sind noch folgende zwei Abende geplant:

Am 2.12. ab 18 Uhr: "Communication Cabaret – We Are Women". Jenny Simanowitz, Margaret Carter (Gesang) und Vera Zhuk (Geige) führen durch einen Abend, der in seiner Mischung aus Musik, Gesang und humorvoller Lyrik, Rollendistanz und Lebensfreude vermittelt.

Am 9.12. ab 18 Uhr: ist die US-Amerikanische Jazz-Sängerin Margaret Carter mit ihrem Konzert "I am Prime" zu Gast. Sie hat mit der Jazz-Legende Elly Wright studiert und ihr Stil bewegt sich dabei zwischen allen Genres wie Folk, Soul, Gospel und Gregorianik.

In diesem Rahmen ehrt der Frauenbeirat der Stadtgemeinde eine Mödlingerin für ihr Engagement gegen Gewalt im sozialen Nahraum.

An diesem Abend findet auch die Finissage der Ausstellung World-wide Women: Life Through Her Eyes" statt.

Die Ausstellung "Worldwide Women: Life Through Her Eyes" macht von 25. November bis 9. Dezember 2014 in der Mödlinger Stadtgalerie Station.

Führungen: am 2./3./9.12.2014 von 15 bis 16 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten!

Anmeldung:
Anneliese Erdemgil-Brandstätter
Margaret Carter

Frauen- und Familienberatungsstelle "Kassandra"
Klostergasse 9/3, 2340 Mödling
Telefon: 02236/420 35
E-Mail: kassandra-beratung@a1.net
http://www.frauenberatung-kassandra.at/aktuelles.htm

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://stadtgaleriekultur.jimdo.com/programm/frauen/internationale-tage-gegen-gewalt-an-frauen/

Logo Autonome Österreichische FrauenhäuserPresseinformation

Erhebt euch! One Billion Rising for Justice

Wien, 12.02.2014

Heute präsentierte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) im Rahmen einer Pressekonferenz den Song "One Billion Rising – WHY?".

"One Billion Rising – WHY?" von der österreichischen Singer-Songwriterin und Komponistin Maria Stern ist der österreichische Beitrag zur internationalen Kampagne "One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich". Mit Unterstützung von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und produziert vom Verein AÖF hat der Song vor allem eines zum Ziel: das Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Prominente Künstlerinnen haben für die Aufnahmen ihre Stimme gegen Gewalt erhoben.

Der Song und das Video zu "One Billion Rising – WHY?" stehen unter www.onebillionrising-why.com und auch auf YouTube bereit. Der Erlös aus der CD kommt dem Verein AÖF und österreichischen Frauenhäusern zugute.

One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich

Bereits seit 15 Jahren ist der 14. Februar nicht nur Valentinstag, sondern auch V-Day. V-Day ist eine globale Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Sie wurde von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen. "One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich" ist die sich am schnellsten verbreitende Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die V-Day je ins Leben gerufen hat. Die "Milliarde" steht dabei für die statistische Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit Opfer von Gewalt wird.

"Null Toleranz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!"

In Österreich erlebt jede dritte bis vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. 3 von 4 Frauen sind von sexueller Belästigung und sexueller Gewalt (72,4 Prozent) betroffen.

"Null Toleranz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen! Die Bundesregierung bekennt sich ganz klar zu einem geschlossenen Vorgehen gegen jegliche Form der Gewalt an Frauen", hält Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek in der heutigen Pressekonferenz fest.

"Kein Hilferuf darf ungehört bleiben!"

Geschäftsführerin des Vereins AÖF Maria Rösslhumer zeigt auf, dass sich Österreich durch die Ratifizierung der Europäischen Konvention gegen Gewalt an Frauen im vergangenen Jahr dazu verpflichtet hat, Maßnahmen für ein Ende der Gewalt zu setzen. Als erster konkreter Schritt wird bereits an einem Nationalen Aktionsplan gearbeitet. Weitere müssen folgen.

"Es kommt nicht selten vor, dass gewaltbetroffenen Frauen nicht zugehört wird, dass ihnen nicht geglaubt wird, dass sie von einer Stelle zur anderen geschickt werden, sich niemand zuständig fühlt", berichtet Rösslhumer. Diese Ungerechtigkeiten müssen abgeschafft werden.

Kundgebung vor dem Parlament

Am 14. Februar 2014 um 17 Uhr findet die Kundgebung "One Billion Rising for Justice" vor dem Parlament statt. Dabei wird auch der Song "One Billion Rising – WHY?" präsentiert. Wir laden alle dazu ein, sich für ein Ende gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu solidarisieren!

Rückfragehinweis:

Mag.a Maria Rösslhumer
Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, AÖF
E-Mail: maria.roesslhumer@aoef.at, Mobil: +43 664 793 07 89

"25 Jahre und kein bisschen leise"
Frauen- und Familienberatungsstelle "Kassandra" zieht Bilanz

Mödling – "Kassandra" wurde 1988 als 1. arbeitsmarktpolitische Mädchen- und Frauenberatungsstelle in Niederösterreich (NÖ) initiiert. Im Rahmen der "Internationalen Tage gegen Gewalt an Frauen", wurde am 25.11.2013 Resümee gezogen. Rund 130 Gäste, unter Ihnen viele (über)regionale Politikerinnen und Politiker, würdigten die Arbeit von "Kassandra" und diskutierten die Anforderungen der Gegenwart.

"Die hohe Scheidungsrate in Mödling hat vielfach mit den unterschiedlichsten Formen und gravierenden Folgen von Gewalt in den Beziehungen zu tun. Weiters nimmt die Komplexität bei den Beratungen zu, da zu geringe finanzielle Mittel, Schulden, drohende oder vorhandene Wohnungslosigkeit zu schweren Belastungen führt. Gewalt im sozialen Nahraum und Armut ist auch in einer reichen Stadt wie Mödling Realität", betont die Leiterin der Frauen- und Familienberatungsstelle, Anneliese Erdemgil-Brandstätter.

Übereinstimmend wurde festgestellt, dass individuelle Diskriminierungen als gesellschaftliche Problematiken zu benennen sind, die eine politische Lösung verlangen. Dies betonte der Herr Vizebürgermeister Wannenmacher in seiner Begrüßungsrede ebenso, wie auch das Publikum. Zu den prominenten Diskutantinnen, die sich den politisch-kritischen Fragen stellten, gehörten die Abgeordnete zum Nationalrat Frau Dorothea Schittenhelm und Frau Stadträtin Verena Schwendemann von der ÖVP, wie die Gemeinderätinnen Silvia Drechsler von der SPÖ und Susanne Bauer-Rupprecht von den Grünen. Die Frau Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek übermittelte aufgrund von Krankheit eine Grußbotschaft, die zur Wertschätzung der geleisteten Arbeit und den Kampf gegen Gewalt an Frauen, die Forderung nach Aufstockung der finanziellen Mittel für die Beratungsstelle "Kassandra" durch die Gemeinde/n und das Land NÖ, beinhaltete.

Kulinarisch umsorgte das Team der "Stadtgalerie" Mödling die Festgäste, künstlerisch und kulturell begeisterte das eindrucksvolle Duo "Catch-Pop-String-Strong". Ihr musikalisches Können sowie ihr durchaus politischer Humor, beleb(t)en spürbar das Glück im Sein!

Foto: Frau Abgeordnete zum Nationalrat Dorothea Schittenhelm; Frau Dr.in Sabine Steinbacher, Moderation; Herrn Mag. Gerhard Wannenmacher, Vizebürgermeister; Frau Stadträtin Verena Schwendemann; Frau Gemeinderätin Silvia Drechsler; Anneliese Erdemgil-Brandstätter, Kassandra und Frau Gemeinderätin Mag.a Susanne Bauer Rupprecht.

Das Foto (Mag.a Simone Kraft) zeigt von links nach rechts:
Frau Abgeordnete zum Nationalrat Dorothea Schittenhelm; Frau Dr.in Sabine Steinbacher, Moderation; Herrn Mag. Gerhard Wannenmacher, Vizebürgermeister; Frau Stadträtin Verena Schwendemann; Frau Gemeinderätin Silvia Drechsler; Anneliese Erdemgil-Brandstätter, Kassandra und Frau Gemeinderätin Mag.a Susanne Bauer Rupprecht.

Rückfragehinweis:
Anneliese Erdemgil-Brandstätter
Frauen- und Familienberatungsstelle "Kassandra"
E-Mail: kassandra-beratung@a1.net
Telefon: 02236/420 35 oder 0699/106 841 37
Klostergasse 9/3, 2340 Mödling

20 Jahre Kassandra in Mödling

Im Oktober 1988 wurde die Beratungsstelle Kassandra in den Räumlichkeiten des Kursalons Mödling eröffnet. Als erste arbeitsmarktpolitische Frauen- und Mädchenberatungsstelle in Niederösterreich hatte sie einen besonderen Status, der dazu führte, dass im Verein Kassandra in den folgenden Jahren zwei Pilotprojekte installiert werden konnten.

Johanna Dohnal, damalige Staatssekretärin für Frauenfragen, finanzierte im Rahmen der Aktion "Töchter können mehr" technische Vorbereitungskurse für Mädchen in Mödling und Niederösterreich. Weiters entschloss sie sich als Frauenministerin für eine Cofinanzierung der Beratungstätigkeit, die über arbeitsmarktpolitische Belange hinausging - damit eröffneten wir im Juni 1992 die erste Frauenservicestelle Österreichs.

Im Zuge der Ausgliederung des Arbeitsmarktservice wurde Mitte der Neunzigerjahre an den arbeitsmarktpolitischen Angeboten von Kassandra der Sparstift rigoros angesetzt: Einerseits wurde die Förderung des Projekts "Technik und Werken" nach 5 Jahren erfolgreicher Arbeit eingestellt. Und im April 1997 musste dann auch die arbeitsmarktpolitische Beratungsstelle geschlossen werden.

Trotz der in den darauf folgenden Jahren geringen finanziellen Ressourcen stand das Interesse, die Frauenberatungsstelle den Frauen und Mädchen des Bezirks erhalten zu können, im Vordergrund. Ein engagiertes zusammenarbeiten einzelner Frauen und die anhaltende Nachfrage nach unseren Angeboten bestärkten uns in unserem Weg.
Im Sommer 2000 konnten wir durch die Anerkennung als Familienberatungsstelle das Beratungsangebot für Frauen und Mädchen nach langen Jahren wieder ausbauen.

Schwerpunktanfragen und Angebote

Die inhaltlichen Schwerpunkte haben sich in den vergangenen 20 Jahren stark verändert. In den Anfangsjahren standen Anfragen und Angebote rund um den Arbeitsmarkt im Zentrum - dazu zählten etwa Deutschkurse für Migrantinnen, Goldschmiedeworkshops und Bewerbungstrainingskurse.
Seit etwa 10 Jahren sind wir jedoch in unserer alltäglichen Arbeit steigend mit der Problematik der Armutsgefährdung von Frauen sowie deren Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit konfrontiert. Den größten Arbeitsschwerpunkt stellt jedoch das hohe Ausmaß an Gewalt in der Familie/Paarbeziehung dar. Mehr als 80% der Frauen, die sich bezüglich Scheidung/Trennung an uns wenden, sind von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen.

Zu dem Themenschwerpunkt "Gewalt gegen Frauen" bieten wir daher neben der Beratung auch Sensibilisierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit an. Dazu zählen etwa die Organisation von fachspezifischen Veranstaltungen, Weiterbildungsmaßnahmen für Multiplikatorinnen sowie Pressearbeit.

Bilanz und Ausblick

2007 gab es 2767 Beratungskontakte mit 907 Frauen. Im ersten Halbjahr 2008 zählen wir eine Zunahme von etwa 9% bei den Beratungsanfragen. Gleichzeitig stehen wir vor der Situation, dass die vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen bei Weitem nicht mehr ausreichen, um auf die Beratungsanfragen im notwendigen Ausmaß reagieren zu können. Dazu bedarf es in Zukunft zumindest einer Verdoppelung der finanziellen Ressourcen.

1. Frauenpreis der Stadt Mödling

Am 10.12.2009 wurde Anneliese Erdemgil-Brandstätter für den langjährigen Einsatz für Frauenrechte und für die Früherkennung von Gewalt im Gesundheitswesen der 1. Frauenpreis der Stadt Mödling verliehen.

Foto: Verleihung des 1. Frauenpreises an Frau Anneliese Erdemgil-Brandstätter

Foto: Frauenpreis